Abendmode Evergreens: Das kleine Schwarze

Echte Modeklassiker kennen kein Verfallsdatum. Das „Kleine Schwarze“ ist ein solcher Evergreen, der auch die kommenden Saisons, Trends und modischen Strömungen mühelos hinter sich lassen wird. Als Klassiker für den Abend ist das kleine Schwarze natürlich auch aus der Abendmode nicht wegzudenken.

Kleines schwarzes Kleid von Coco

Das kleine Schwarze erschien 1926 erstmalig auf dem Radar der Modewelt: Die legendäre Coco Chanel zeigte im Modemagazin „Vogue“ ein kleines Schwarzes, das als eine „Art Uniform für alle Frauen mit Geschmack“ beschrieben wurde. Um die Entstehung des Trends ranken sich aber auch noch andere Geschichten. So datiert Designer Karl Lagerfeld die Entstehungszeit des schwarzen Kleiderklassikers auf die Jahre 1918 bis 1920. Er sieht Trauerkleidung als Vorbild für das kleine Schwarze. Vielleicht stammt das kleine Schwarze aber auch von Nettie Rosenstein; einer Designerin, die auch schon Frau Eisenhower einkleiden durfte. Die bis heute ungeklärte Herkunft des Kleiderklassikers kann dem Mythos „Kleines Schwarzes“ jedoch nichts anhaben.

Das kleine Schwarze wird berühmt

Wer an das kleine Schwarze denkt, fühlt sich unweigerlich an Audrey Hepburn erinnert, die das Kleid in „Frühstück bei Tiffany“ trug und bekannt machte. Das kleine Schwarze von Audrey wurde übrigens von Designer Givenchy designt. Audrey Hepburn lehrte die Frauen auch gleich, wie man das kleine Schwarze richtig trägt: Mit eleganten Perlen.

Der Klassiker heute

Kleines Schwarzes gefällig? Viele Designer und Modemarken legen den Kleiderklassiker immer wieder neu auf. Stars wie Angelina Jolie und natürlich Sarah Jessica Parker in den 90s-Folgen von „Sex and the City“ trugen das Kleid. Das klassische kleine Schwarze geht dabei immer maximal bis zum Knie und ist traditionell geschnitten. Das kleine Schwarze erscheint in der Abendmode als Cocktailkleid und Etuikleid. Die eigentliche Sensation ist allerdings, dass das kleine Schwarze wirklich jeder Frau steht – egal ob Größe 36 oder 46.

ADRIANNA PAPELL/PR